Warum ich aufgehört habe, mich über Geld zu definieren

Ein Deep Dive über Status, Mangeldenken und Heilung.

Ich war lange der Meinung, Geld sei das Maß aller Dinge.

Und wer keins hat – hat halt versagt.

So bin ich aufgewachsen. So wurde es mir vorgemacht.

Und ohne dass ich’s wirklich gemerkt hab, wurde diese Denkweise mein Gefängnis.

Goldene Gitterstäbe – glänzend, aber eiskalt.

Geld = Wert?

Ich hab meinen Kontostand mit meinem Selbstwert verwechselt.

Wenn Geld da war, hab ich mich stark gefühlt – überlegen.

Wenn keins da war, kam die Scham. Das Gefühl, klein zu sein.

Unfähig. Nutzlos.

Ein Niemand in einer Welt, in der Status gleich Liebe bedeutet.

Spoiler: Das ist Bullshit.

Mangeldenken – der unsichtbare Feind

Weißt du, was wirklich gefährlich ist?

Nicht das Fehlen von Geld.

Sondern die Angst, nie genug zu haben.

Dieses unterschwellige Gefühl: Ich bin nicht sicher. Ich bin nicht versorgt. Ich bin allein.

Mangeldenken ist wie eine vergiftete Brille – du siehst alles verzerrt.

Du denkst in Knappheit, selbst wenn du im Überfluss lebst.

Ich hab dieses Denken tief in mir getragen.

Auch als es gut lief. Auch als Geld reinkam.

Ich hab trotzdem gehamstert, gehetzt, mich verglichen, gehadert.

Nie war es genug – weil ich mir nicht genug war.

Die Wende kam, als alles zerbrach

Es war nicht ein Moment. Es war eine Serie von Zusammenbrüchen.

Konto leer. Träume geplatzt. Stolz im Arsch.

Und plötzlich saß ich da – ohne Geld, aber zum ersten Mal ehrlich mit mir.

Wer war ich ohne Status, ohne Business, ohne Sicherheit?

Was bleibt, wenn alles Äußere wegfällt?

Antwort: Ich.

Und das war der Anfang von etwas Echtem.

Heilung bedeutet, mich neu zu definieren

Ich hab mir erlaubt, Mensch zu sein.

Nicht Maschine. Nicht Marke. Nicht „erfolgreich“.

Ein Mensch mit Geschichten, Narben, Sehnsüchten.

Geld ist heute ein Werkzeug. Kein Maßstab.

Ich brauch’s – ja. Ich arbeite dafür – klar.

Aber ich bin nicht mein Einkommen.

Ich bin nicht mein Auto.

Ich bin nicht mein Kontostand.

Ich bin Gé Phoenix.

Und ich stehe heute nicht wegen Geld – sondern wegen Wahrheit.

Die Wahrheit?

Du bist genug.

Jetzt. Schon heute. Ohne Beweis.

Du musst niemandem was vorspielen.

Du darfst heilen.

Du darfst wachsen.

Und ja – du darfst auch reich werden, ohne dich darüber zu definieren.

Aber zuerst:

Lass das Alte los.

Lass den Kampf los.

Lass die Lüge los, dass dein Wert von Zahlen abhängt.

Was bleibt?

Was bleibt, ist deine Essenz.

Dein Licht. Dein Ruf. Deine Geschichte.

Was bleibt, ist die Freiheit, neu zu wählen.

Ohne Maske. Ohne Show. Ohne Druck.

Ich bin nicht mehr der, der ich war.

Ich bin auch nicht da, wo ich hin will.

Aber ich bin wach.

Und ich bin frei.

Das reicht.

Unterschrieben:

Gé Phoenix

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